Der Prepperoni-Test: Philips Sonicare AirFloss

In einem vorherigem Beitrag zur Zahnpflege, habe ich euch von der Ulltraschallzahnbürste von Philips berichtet. Heute möchte ich euch die Philips Sonicare AirFloss vorstellen. Das Gerät soll eine Alternative zur Zahnseide bieten.

Das sagt Philips über das Gerät:

In einem schnellen Stoß werden feinste Wassertropfen von Druckluft beschleunigt, um so Plaque zwischen den Zähnen zu lösen und zu entfernen. Die Geschwindigkeit und die Kraft dieser Tropfen sind unglaublich effektiv und dennoch erwiesenermaßen sanft zu Ihrem Zahnfleisch. All dies liegt an der neuen Microburst-Technologie, die beim Philips Sonicare AirFloss zur Anwendung kommt.

 

zwischenraum3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie wendet man die Sonicare AirFloss an?

Die Anwendung ist denkbar einfach. Vor der ersten Benutzung sollte der Akku des Gerätes vollständig aufgeladen sein. Anschließend wird einfach in den integrierten Wassertank des Gerätes Wasser eingefüllt. Danach wird das Gerät eingeschaltet.

Bei der ersten Anwendung hält man das Gerät am besten in das Waschbecken und drückt die sogenannte „Aktivierungstaste“ so lange, bis aus der Düse die feinen Wassertropfen kommen. Die Aktivierungstaste befindet sich hinter der Düse (große blaue Taste). Sobald nun Wasser aus der Düse kommt wird der Sprühkopf zwischen den Zahnzwischenräumen gesetzt und die Aktivierungstaste bedient. Dabei versprüht das Sonicare AirFloss nun eine Mischung aus Wasser und Luft, die den Belag zwischen den Zähnen entfernen soll.

zwischenraum4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist die Nachfüllpackung der Sprühköpfe.

zwischenraum

 

 

 

 

 

 Fazit

Der Philips Sonicare AirFloss ist sehr schön designt. Tolle Formen, hochwertiges Material, sehr gute Verarbeitung.

Bei der Verwendung fällt allerdings schnell auf, dass der Tank viel zu klein ist: wenn man wirklich jeden Zahnzwischenraum reinigt, stellt man fest, dass man mit dem Inhalt einer Tankfüllung gerade so hinkommt. Möchte man die Zahnzwischenräume noch ausgiebiger reinigen, muss man schon „nachtanken“.

Auch das Geräusch der einzelnen Sprühstöße ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Bei der ersten Anwendung empfand ich es sogar als sehr unangenehm den Sprühkopf auf das Zahnfleisch anzusetzen, da das harte Plaste des Sprühkopfes auf das Zahnfleisch drückte. Aber schon bei der zweiten Anwendung hatte ich mich daran gewöhnt. Ich selber habe den Sonicare AirFloss sowohl mit Wasser als auch mit einer Mundspülung getestet. Die Reinigung der Zahnzwischenräume ist sehr angenehm, das Mundgefühl auch.

Der Akku ist sehr Leistungsstark und hält bei der Benutzung von zwei Personen 4 Wochen bei mir aus, was ich für sehr gut bezeichnen kann.

Hohe Folgekosten wie bei den Zahnbürstenaufsätzen kommen hier nicht wirklich auf einen zu. Die Aufsätze kann man lange verwenden und wenn es einen nicht stört, dass der Minzgeschmack beim sprühen nicht mehr da ist, kann den Aufsatz wohl ewig benutzen.

Ich benutze das Gerät sehr gerne vor dem Zähneputzen am Abend. Die Anwendung ist einfach und geht wirklich schnell, ich denke, dass ich unter einer Minute alle Zahnzwischenräume gereinigt habe. Ich finde, dass die Anwendung sauberer ist als den ganzen Mund mit Zahnseide zu putzen aber ohne geht es leider nicht. Das steht auch so auf der Bedienungsanleitung, dass grobe Essensreste mit dem Gerät nicht entfernt werden können und auch dafür nicht gedacht ist.

Daher kann ich das Gerät nur bedingt empfehlen.Wenn damit geworben wird, eine Alternative zur Zahnseide entwickelt zu haben, sollte man auch mit einem gleichwertigen Ergebnis rechnen können.

Da ich aber solche Spielereien sehr mag, ist es für mich eine Ergänzung zur Zahnpflege und eine tolle Spielerei.

Abschießend habe ich euch noch das Werbefilmchen eingestellt:

Facebook Twitter Email

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *