Das Modelexikon: Modebegriffe von Badges bis Business-Look

Badges

Labels bzw. Etiketten, die besonders dekorativ und bunt bestickt sind und deshalb als Applikation verwendet werden.

Baggy Pants

Auch als Saggy Pants bezeichnet, erfreute sich diese Hosenform besonders in den 90er Jahren vor allem unter männlichen Jugendlichen großer Beliebtheit. Charakteristisch sind der weite Schnitt, die großen Hosentaschen und der Sitz unterhalb der Hüfte. Die Hose entstammt der Gefängniskleidung und wird besonders oft innerhalb der Hip-Hop und Skateboarder-Kultur getragen. 

Baguette Bag 

Eine Bezeichnung für eine Tasche, die wie ein Baguettebrot unter den Arm geklemmt wird. Sie wird als die Urmutter der Clutchbag angesehen. Vom Modehaus Fendi erfunden, wird sie Ende der 90er Jahre durch die Serie Sex and the City berühmt. Die Baguette Bag zeichnet sich durch einen kurzen Henkel aus, der es geradeso ermöglicht, sie über der Schulter zu tragen.

Ballerina

Von den klassischen Ballettschuhen inspiriert und von Audrey Hepburn bekannt gemacht, zählt diese Schuhform zu den Slippern. Im Gegensatz zu den Ballettschuhen für den professionellen Gebrauch sind die Kuppen weder verstärkt noch abgerundet. Die schmale Silhouette der Ballerinas ist bis heute erhalten geblieben: ein flache Sohle (sehr niedriger Absatz, max. 25mm), eine breite und gerundete Leistenform sowie variable Spitzen kennzeichnen dieses Modell. Daneben gehört ein dünnes Bändchen, das über den Zehen zu einer süßen Schleife gebunden wird, zum klassischen Ballerina dazu.

Balconet – BH

Eine BH-Form, die durch Halb- oder Dreiviertelschalen gekennzeichnet ist und damit die Brust optisch hebt. Meistens ist dieser BH trägerlos oder nur mit schmalen Trägern ausgestattet.

Bandeautop

Ein trägerloses Top, das wie ein breites Band wirkt.

Basics

Als Basics werden in der Mode Kleidungsstücke bezeichnet, die die Grundlage einer Garderobe darstellen und besonders gut kombiniert werden können.

Bell Bottom

Bezeichnung für eine klassische Jeansform, die durch einen glockenartigen Schnitt gekennzeichnet ist.

Bermudas 

Auch Bermudashorts genannt, werden unter diesem Begriff kurze, weite, knielange Hosen bzw. Shorts beschrieben. Der Name entstammt den Bermudainseln, wo die Hosen auch von Beamten und Polizisten getragen wird.

Biese 

Schmale, verzierende Nahtverarbeitungen, die vor allem an Uniformen und Trachten verarbeitet werden.

Bikerjacke

Bezeichnung für eine Lederjacke, die optisch einer Motorradjacke nachempfunden wurde. Oft ist sie figurbetont und reicht nur bis zur Taille.

Billet – Tasche 

Bezeichnung für eine eingenähte Tasche in einem Anzug oder Sakko, die sich über der rechten Sakkotasche befindet. Der Name entstammt den eigentlichen Zweck der Tasche, Fahrscheine oder Eintrittskarten zu verwahren.

Black Tie

(sprich bläck-tai) Aufforderung auf Einladungen, Smoking zu tragen.

Blasebalgtasche

Eine Bezeichnung für auf Kleidung aufgesetzte Taschen, die durch eingearbeitete Falten ein größeres Volumen bzw. Fassungsvermögen besitzen. Deshalb werden sie vorwiegend bei Cargohosen und für funktionelle Kleidung eingesetzt und sind Stilelemente der Safari Mode und des Military Styles.

Blazer 

Navy Blazer
2. ein von der Clubjacke der englischen Rudervereine abstammender Einreiher, der insgesamt mit elf goldenen Knöpfen bestückt und meistens dunkelblau ist. Mittlerweile ist er   Bestandteil vieler Schuluniformen und außerdem eine beliebte Freizeitbekleidung.
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Bleistiftrock 

Auch als Pencilskirt bekannt, wurde diese Rockform Ende der 40er Jahre von Christian Dior entworfen und von Paul Poiret salonfähig gemacht. Die typische Form des Bleistiftrocks verläuft gerade und enganliegend, ein klares Charakteristika für die H-Linie. Der Saum endet entweder genau mit dem Knie oder kurz über dem Knie. Der Rock wird entweder solo oder in Form eines Kostüms getragen, d.h. in Kombination mit  dem passenden Blazer. Der enge Schnitt fordert meist einen Rockschlitz in der hinteren Mitte, um eine bessere Fortbewegung zu gewähren.  Eher ungewöhnlich ist der Rockschlitz an den jeweiligen Seitennähten.

 Boat – Schuh 

Auch als Segelschuh bekannt ist der dem Segelsport entstammende Halbschuh durch an den Seiten eingezogene Lederbänder gekennzeichnet, die über der Lasche zugebunden werden. Das Obermaterial ist meistens aus zweifarbigem Leder und die Sohle aus Gummi. 

Body

Abgeleitet vom englischen Wort für Körper bezeichnet dieser Begriff einen beinlosen, hautengen Einteiler. Oft wird er auch Bodysuit genannt.

 Bodysuit

Abgeleitet vom englischen Wort für Körper bezeichnet dieser Begriff einen beinlosen, hautengen Einteiler. Meistens wird er schlicht Body genannt.    

Bohemian/Boho

Eine Bezeichnung für einen Modestil, der in den 70er Jahren entstand und durch Hippie- und Gypsyelemente geprägt ist. Er steht dafür, dass man frei von Konventionen verschiedene Stoffe und Muster kombinieren kann. Typisch für diesen Stil sind florale Designs, Druckmuster, Fellwesten- und Mäntel und Tuniken. 

Im 19. und 20. Jahrhundert waren die Bohémiens oder die Bohème oft Künstler, Maler, Schriftsteller oder Studenten – Intellektuelle, die sich von den Normen ihres Elternhauses oder ihrer gesellschaftlichen Klasse befreiten und authentischer, kreativer, selbstverwirklicht und eigenständiger leben wollten.
 Bolero 

1. Bezeichnung für eine kurze, offene Herrenjacke der spanischen Nationaltracht.
2. Bezeichnung für einen runden, aufgeschlagenen Hut der spanischen Nationaltracht. 
3. Bezeichnung für eine kurze, meist offene Damenjacke, die vor allem über Abendkleidern getragen wird. 

Boot Cut

Der Bootcut, dessen Name daher rührt, dass er optimal über Stiefeln getragen werden kann, ist der Klassiker unter den Jeansformen. Typische Merkmale sind ein schmaler Schnitt an Bund und Oberschenkeln und im Gegensatz dazu ein ausgestellter Schnitt an den Waden.
Boots 

1. Englischer Begriff für Stiefel.
2. Im deutschsprachigen Raum sind mit diesem Begriff meistens bis über den Knöchel reichende, flache Wildlederschuhe gemeint. 

Boxy Shape 

Abgeleitet von der Box, bezeichnet diese Silhuette eine kurze, kastige Form, die vor allem bei Jacken angewendet wird.

 Boyfriend Jeans 

Eine Bezeichnung für eine Damenjeans, die besonders weit geschnitten ist und wirkt, als hätte man sie für das männliche Geschlecht gefertigt. Die Boyfriend Jeans zeichnet sich durch den weiten Schnitt, große Hosentaschen und einen lässigen Hüftsitz.

Breeches 

Eine spezielle Hosenform, ähnlich der Reiterhose, die am Oberschenkel weit und an den Waden sehr eng geschnitten ist. Früher eine typische Hose der englischen Uniform, wird sie heute, zum Beispiel als Jodhpurhose, oft von Frauen als Freizeithose getragen.

 Brit-Chic

Ein Modestil, der an die traditionelle britische Kleidung angelehnt ist. Typische Merkmale sind Elemente aus dem Jagd- und Reitsport, Karos, Wollstoffe und warme Brauntöne.

Budapester

Aus Budapest stammend wird der robuste, androgyne Halbschuh dort seit dem 19. Jahrhundert hergestellt. Typisch für ihn sind das Lochmuster, die Leistenform, eine offene Schnürung, die hintere Fersenkappe und die seitlichen Flügelkappen. Der Absatz fällt meist verhältnismäßig hoch aus und kann bis zu 2cm erreichen. Der Budapester ist der beliebteste Anzugschuh, wird aber auch gern von Frauen getragen.

 Business – Look

Vom Business – deutsch Geschäft – abgeleitet ist mit diesem Stil dezente, elegante Kleidung gemeint, die wirkt, als könnte sie im Büro getragen werden oder dort tatsächlich getragen wird. Typisch sind bei Männern Anzüge und bei Frauen das Kostüm oder auch der Bleistiftrock. 

 

 

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